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Shootingtag 2 – Sonntag

Shootingtag 2 – Sonntag

Am Sonntag standen die aufwendigeren Motive an. Und für Rahel begann der Tag deshalb gleich mit einer neuen Erfahrung: Rasur des kompletten Oberkörpers inklusive des Gesichts. Sie kam sich dabei nicht nur einigermaßen albern vor, die Haut war daraufhin auch hypersensibel gegenüber jeglicher Berührung. Irritierend, zumal wenn gleich danach alles weiß grundiert wird. Selbst mit Régniers Unterstützung dauerte allein das eine ganze Weile. Da Floris inzwischen weg musste und Jelena erst zum Nachmittag kam, fanden die ersten zwei Shots in verkleinerter, regelrecht gemütlicher Atmosphäre statt – alle waren schon etwas angemüdet vom Vortag und froh, dass wir am Sonntag mehr Zeit eingeplant hatten. Praktischerweise hatten wir inzwischen nicht nur die Heizung gefunden (gerade für Rahel wichtig), sondern auch eine Möglichkeit, Musik laufen zu lassen, woraufhin wir schnell bei Klassikern der 80er und 90er landeten.

Während Régnier anschließend das späte Mittagessen zubereitete, tupften Luisa und Jelena Rahel Schicht um Schicht mit Latexmilch ein – danke für die Unterstützung hierbei und deinen Einsatz als Licht-Double für die Fotografen, Jelena! Es dauerte über eine Stunde und da das Latex gern aneinander kleben blieb und dann aufriss, hieß das für Rahel: nicht bewegen. Zumindest die Mimik war ohnehin schnell „eingefroren“ unter dem Zeug, so dass Rahel aussetzen musste, als die anderen aßen, weil sie den Mund nicht weit genug aufbekam für Ofenkartoffeln mit Tsatsiki. Um sich aufzuwärmen, verzog sie sich vor den noch warmen Ofen in die Küche und Régnier föhnte sie zusätzlich noch ab, auch, um das Durchtrocknen der Latexmilch zu beschleunigen. Mit einem plattgedrückten Snickers als Schnell-Energiezufuhr ging es dann in das dritte Motiv, für das wir uns mit Abstand am meisten Zeit nahmen. Inzwischen war auch Floris wieder da. Zum Schluss probierten wir noch eine kleine Idee vom Vortag aus, und dann ging es ans Aufräumen, Zusammenpacken und Putzen. Das funktionierte dermaßen reibungslos, dass wir über eine Stunde früher als geplant das Studio verlassen konnten.

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